Wir lieben ihn alle, den Popcorngeruch, den man bereits beim Betreten des Kinos wahrnimmt und der die Vorfreude auf den Film wachsen lässt. Kaum etwas assoziieren wir mehr mit einem Kinobesuch wie der Geruch von frisch gemachtem Popcorn. Und wenn dann die Vorschau anfängt und die ersten Kinotrailer über die Leinwand huschen, ist der halbe Popcorn-Eimer bereits halb leer gefuttert…

Um das Kinofeeling auch in die eigenen vier Wände zu transportieren, darf der klassische Kino-Snack natürlich nicht fehlen. Die Herausforderung beim Popcorn machen ist es, den typischen Popcorngeschmack aus dem Kino zu treffen. Oftmals schmeckt das selbst gemachte Popcorn nämlich zu fad, langweilig und erinnert eher an Styroporkugeln. Das Geschmackserlebnis, was wir am Kinobesuch so schätzen, bleibt aus. Bevor wir jedoch zu unserem Kinoschmiede Geheimrezept kommen, wollen wir die verschiedenen Arten Popcorn herzustellen miteinander vergleichen.

Popcorn aus der Mikrowelle

Die wohl bequemste Methode. Den Popcornmais bekommt ihr beutelweise in jedem gut sortierten Supermarkt. Geschmacksrichtungen reichen von süß (aus unseren heimischen Kinos bekannt) bis hin zu salzig (klassisch amerikanisch aber auch in vielen anderen Ländern die bevorzugte Variante). Der Popcornmais ist bereits nach wenigen Momenten fertig. Der Nachteil bei der Mikrowellen-Methode ist, dass der Popcornmais mit dem Beutel in die Mikrowelle gesteckt wird und so keine weiteren Zutaten vor dem „Poppen“ hinzugefügt werden können. Eine zusätzliche Süßung z.B. ist so kaum möglich. Zudem fängt der Popcornmais schnell an zu stinken, wenn er auch nur einige wenige Sekunden zu lange in der Mikrowelle gelassen wird. Dafür ist die Mikrowellen-Variante schnell und einfach zu machen. Außerdem fliegen die gepoppten Maiskörner durch den Beutel nicht durch die Gegend.

Geschmack
Aufwand
Kinofeeling
Pro

Schnell und einfach zubereitet
Verschiedenen Geschmacksrichtungen

Contra

Eigene Zutaten können erst hinterher zugegeben werden

3/5Bewertung

Popcorn mit der Popcornmaschine

Eine richtige Popcornmaschine trägt natürlich schon etwas mehr zum Kinofeeling bei als eine Mikrowelle. Gute Popcornmaschinen sind bereits für unter hundert Euros erhältlich und lassen sich prima ins Heimkino integrieren. Den passenden Popcornmais hierfür könnt ihr ebenfalls im Supermarkt oder auch bequem online besorgen. Neben den klassischen Sorten gibt es mittlerweile auch exotische Geschmacksrichtungen wie Schokolade, Nougat oder gar Mango-Chili. Ein Vorteil der Popcornmaschine ist sicherlich der tolle Geschmack, da die Zutaten wie im Kino durch den Rührtopf perfekt vermischt werden. Die Popcornmaschine ist zwar ein zusätzliches Küchengerät, was abgesehen von der Popcorn-Herstellung nichts kann. Ich persönlich liebe den Geschmack von Popcorn, der mit meinem Popcorn-Maker zubereitet wurde und möchte ihn nicht mehr missen.

Geschmack
Aufwand
Kinofeeling
Pro

Kinofeeling pur
Geschmack kann vor dem Poppen verfeinert werden

Contra

Kauf einer Popcornmaschine notwendig

5/5Bewertung

Popcorn in der Pfanne

Wenn ihr keine Popcornmaschine euer Eigen nennen könnt, ist Popcorn aus der Pfanne vielleicht die richtige Wahl. Hierzu wird der Popcornmais in der Pfanne erhitzt und zum „Poppen“ gebracht. Damit das Popcorn aber auch hinterher wie im Kino schmeckt, müsst ihr den Popcornmais vorher mit Zucker, Honig und Butter vermischen. Achtet aber darauf, einen Deckel auf die Pfanne zu legen, sonst verteilt sich das Popcorn überall selbst in der Küche (Ich spreche aus Erfahrung).

Geschmack
Aufwand
Kinofeeling
Pro

Verfeinerung durch eigene Zutaten
Bestes Geschmacksergebnis

Contra

Aufwendigste Methode

4/5Bewertung

Über den Autor

Liebt Big Kahuna Burger über alles und scheut sich nicht davor, auch mal in Bermudas und quietschbunten T-Shirts durch die Stadt zu laufen. Seine Leidenschaft gilt spannenden Filmen mit tollen Charakteren, witzigen Dialogen und einer mitreißenden Geschichte. Er kann es kaum erwarten, dass Quentin Tarantino seinen neuesten Film in die Kinos bringt.

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